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== Eigenschaften == 4-Benzoyl-L-phenylalanin wird in der Biochemie zur Vernetzung und zur Photoaffinitätsmarkierung von Proteinen verwendet. Dabei wird es im Zuge einer Peptidsynthese anstelle von Tyrosin in Proteine eingebaut. Bei anschließender Bestrahlung mit UV-Licht wird die radikalische Vernetzungsreaktion ausgelöst.
Quellen: de.wikipedia.org
George Barany (* 19. Februar 1955 in Budapest) ist ein US-amerikanischer Chemiker. Barany wurde 1977 an der Rockefeller University bei R. Bruce Merrifield promoviert und blieb dort bis 1980 als Post-Doktorand. Er ist Professor an der University of Minnesota, zunächst ab 1981 als Assistant Professor, ab 1991 als Distinguished McKnight University Professor. Barany befasst sich mit Peptid-Synthese nach der Festkörperphasen-Methode, Schutzgruppen für organische funktionelle Gruppen, Chemie von Thiolen, Disulfiden und Polysulfanen, Biochemie des Knoblauchs. Er entwickelte mit seiner Gruppe einer Reihe von Reagenzien und Verfahren, die in der kombinatorischen Chemie und Peptidsynthese Verwendung fanden (PAL,XAL,BAL Linker, PEG-PS und CLEAR Träger). 1982 erhielt er den Searle Scholar Award, 1994 den Vincent du Vigneaud Award, 2006 den Ralph F. Hirschmann Award in Peptide Chemistry und 2015 den Murray Goodman Award der American Peptide Society. Er ist Mitglied der American Association for the Advancement of Science.
Quellen: de.wikipedia.org
Rolf Geiger (* 22. Juli 1923 in Bodman-Ludwigshafen; † 1. September 1988) war ein deutscher Chemiker. Er war fast zwanzig Jahre Leiter der Peptidgruppe in der Pharmaforschung bei der Hoechst AG in Frankfurt, die er 1969 gründete, und war Honorarprofessor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Für Arbeiten zu industriellen Peptidsynthesen – insbesondere von Insulin – erhielt er 1988 die Emil-Fischer-Medaille. Der Durchbruch bei der industriellen semisynthetischen Insulinherstellung gelang ihm und Rainer Obermeier Mitte der 1970er Jahre, als sie Schweineinsulin durch Austausch einer Aminosäure in menschliches Insulin umwandelten. 1983 kam das Produkt auf den Markt (siehe Insulinpräparate). Ende der 1970er Jahre begann aber auch bereits die Entwicklung gentechnisch hergestellten Insulins bei Genentech und Hoechst. Er studierte an der Universität Tübingen und wurde 1956 an der TU Berlin bei Friedrich Weygand promoviert. 1957 ging er in die Peptidforschung zu Hoechst in Frankfurt.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == In Memoriam. In: Günther Jung, Ernst Bayer (Hrsg.): Peptides 1988: Proceedings of the 20th European Peptide Symposium. University of Tübingen. Walter de Gruyter, Berlin, München, Boston 1989, ISBN 3-11-088470-4, S. XXI. Theodor Wieland, Miklos Bodanszyk: The World of Peptides. A Brief History of Peptide Chemistry. Springer, Berlin, Heidelberg 1991, ISBN 3-642-75852-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). Ernst Bäumler: Farben, Formeln, Forscher. Hoechst und die Geschichte der industriellen Chemie in Deutschland. Piper, München 1989, ISBN 3-492-10971-3.
Quellen: de.wikipedia.org
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